Aktualisiert am 26.03.2020
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Aktuelles



Aktuelle Mitteilungen der Lebenshilfe Mittweida e.V.

Informationen in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie

Kindergarten Goethehain
Der Kindergarten Goethehain bleibt vom 16. März – einschließlich 17. April 2020 aufgrund einer Allgemeinverfügung des Freistaates Sachsen in Verbindung mit der Corona-Pandemie geschlossen. Für Personensorgeberechtigte aus dem Bereich der kritischen Infrastruktur wird unter bestimmten Voraussetzungen eine Notbetreuung angeboten.


Ergänzende Information des Trägers zur Notfallbetreuung
mit der Allgemeinverfügung vom 23. März 2020, erlassen durch das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, wurde die Auswahl der Berufsgruppen im Bereich der kritischen Infrastruktur erweitert, welche ein Anrecht auf die Notbetreuung ihrer Kinder haben. Wir sind gern bereit Sie und Ihre Familien zu unterstützen, um die notwendige Infrastruktur aufrecht zu erhalten und allen pflegebedürftigen Menschen die Möglichkeit zu geben, versorgt zu werden.
Der Kindergarten „Goethehain“ ist weiterhin geöffnet um die dringende Notfallbetreuung Ihrer Kinder zu leisten. Doch mit der Ausweitung dieser Notfallbetreuung sehen wir eine erhebliche Gefährdung, sowohl für die zu betreuenden Kinder als auch die Erzieher/innen. Oft verläuft Corona ohne Symptome, gerade bei Kindern ist dies oft der Fall. Somit findet eine starke Weiterverbreitung statt, ohne dass dies bemerkt wird. Die Folge: Kinder und Erzieher/innen können den Virus unbemerkt und ungebremst an ihre Familienangehörigen weitergeben. Da im Kleinkindalter keine oder nur leichte Erkältungssymptome nach einer Ansteckung mit dem Corona Virus ersichtlich sind, werden laut der Verfügung vom 23.03.2020 nur Kinder zur Notbetreuung zugelassen, die frei von Schnupfen und Husten sind. In allen Bereichen des öffentlichen Lebens gibt es aufgrund der Corona-Pandemie Hygienevorkehrungen, Abstandsregelungen und zahlreiche Verbote mit denen wir uns im Privatleben einschränken müssen, um eine Weiterverbreitung zu verlangsamen. Öffentliche Spielplätze sind geschlossen, um den möglichen Kontakt der Kinder untereinander zu vermeiden. Wie gestalten wir dies während der Betreuung in der Einrichtung bzw. beim Spielen im Freien? Ohne Mindestabstand von 1,5m, ohne Mundschutz, ohne Plexiglaswände mit bis zu 5 Kindern pro zu betreuender Gruppe? Auch unser Personal bzw. deren engste Angehörige gehören zum Teil zur Risikogruppe. Demzufolge stehen nur einige von uns überhaupt für die Betreuung Ihrer Kinder zur Verfügung. Dies erschwert eine Absicherung der Notfallbetreuung zusätzlich! Wir bitten Sie aus diesen Gründen, eine Notfallbetreuung nur dann in Anspruch zu nehmen, wenn Sie keine andere Möglichkeit der Betreuung sehen. Jeder von uns sollte Rücksicht auf sich, seine Familie und alle Mitbürger nehmen. Sonst waren alle bisherigen Maßnahmen nutzlos.

Mittweidaer Werkstätten
20.03.2020
Informationen zur aktuellen Situation in den Mittweidaer Werkstätten bzgl. „Corona-Virus“

Sehr geehrte Mitarbeiter, sehr geehrte Betreuer und Angehörige,

das Staatsministerium für Soziales und gesellschaftlichen Zusammenhalt hat uns heute eine Allgemeinverfügung zum Vollzug des Infektionsschutzgesetzes mit Maßnahmen anlässlich der Corona-Pandemie für die Werkstätten für behinderte Menschen bekannt gegeben. Die Verfügung beinhaltet Betretungsverbote mit verschiedenen Ausnahmeregelungen, Zeiträume sowie „Notbetreuung“. Die Mittweidaer Werkstätten setzen die Allgemeinverfügung ab Montag, 23.03.2020 bis einschließlich 20.04.2020 wie folgt um.

Schließung der Bereiche Förderbereich, Berufsbildungsbereich, Einfachmontage komplett
drastische Reduzierung der Mitarbeiter im Arbeitsbereich zur Aufrechterhaltung eines Minimalbetriebs und zur Sicherung einer „Not-Betreuung“
Einstellung des Fahrdienstbetriebes
Einstellung aller therapeutischen und begleitenden Maßnahmen
Betretungsverbot betriebsfremder Personen
Verpflichtung aller noch tätigen Personen zur Einhaltung strenger hygienischer Regeln

Bitte beachten Sie folgende Hinweise:

Bei einer nachgewiesenen Corona-Infektion eines Mitarbeiters/Mitarbeiterin informieren Sie uns bitte unbedingt. Tel.: 03727 6200-0 Fax.: 03727 6200-12 e-mail: verein@lebenshilfe-mw.de

Mitarbeiter für den Minimalbetrieb / Notbetreuung dürfen nur die Mittweidaer Werkstätten betreten, wenn sie:
- keine Symptome der Krankheit Covid-19 aufweisen
- nicht in Kontakt zu einer mit SARS-CoV-2 infizierten Person stehen oder seit dem Kontakt mit einer mit SARS-CoV-2 infizierten Person 14 Tage vergangen sind und sie keine Symptome der Krankheit Covid-19 aufweisen
- sich nicht in einem Gebiet aufgehalten haben, das das Robert-Koch-Institut im Zeitpunkt des Aufenthaltes als Risikogebiet zur Infektion mit dem Erreger SARS-CoV-2 ausgewiesen war oder innerhalb von 14 Tagen danach als solches ausgewiesen wurde oder seit der Rückkehr aus diesem Risikogebiet 14 Tage vergangen sind und sie keine Symptome der Krankheit Covid-19 zeigen.

Die Auswahl der Mitarbeiter für den Minimal- / Notbetrieb erfolgt in Abstimmung mit den jeweiligen Personen sowie deren Angehörigen / Betreuern.

Denken Sie bitte an die Abmeldung des Mittagessens!

Bitte informieren Sie sich regelmäßig auf unserer Homepage unter „Aktuelles“ zur Entwicklung bzgl. der Corona-Pandemie.

Mit freundlichen Grüßen


Thomas Trommer
Werkstattleiter und Geschäftsführer der Lebenshilfe Mittweida e.V.



Ambulante Dienste
Die ambulanten Dienste arbeiten regulär. Die Betreuung im Bereich „Weitere besondere Wohnformen“ ist aktuell sichergestellt. Bestimmte Gruppenangebote im Bereich „Familienentlastender Dienst“ werden vorübergehend ausgesetzt, um die Bemühungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie zu unterstützen.