Die Lebenshilfe Mittweida beteiligte sich auch in diesem Jahr am „Tag der Gemeindepsychiatrie“ in der Bürkelhalle in Mittweida und war auf dem „Markt der Möglichkeiten“ mit zwei Informationsständen vertreten. Sowohl die Beratungsstelle Lebenshelfer als auch die Mittweidaer Werkstätten nutzten die Gelegenheit, ihre Angebote vorzustellen und mit Besuchern und Netzwerkpartnern ins Gespräch zu kommen.
Die Beratungsstelle Lebenshelfer informierte über ihre vielfältigen Unterstützungs- und Beratungsangebote und stand Interessierten für Fragen und persönliche Gespräche zur Verfügung. Dabei zeigte sich erneut, wie wichtig niedrigschwellige Anlaufstellen und eine enge Vernetzung innerhalb der regionalen Hilfesysteme sind.
Die Mittweidaer Werkstätten präsentierten beispielhaft verschiedene Arbeitsbereiche aus der Werkstatt für Menschen mit Behinderung. Vorgestellt wurden unter anderem Montage- und Elektroarbeiten, die im Arbeitsalltag der Werkstatt umgesetzt werden. Darüber hinaus konnten die Besucher werkstatteigene Produkte aus dem Berufsbildungsbereich kennenlernen, die mit viel Kreativität und handwerklichem Geschick gefertigt werden.
Der „Tag der Gemeindepsychiatrie“ bot erneut eine wertvolle Plattform für Austausch, Begegnung und Netzwerkarbeit. Neben zahlreichen Einrichtungen, Diensten und Akteuren aus dem psychosozialen Bereich nutzten auch Betroffene, Angehörige sowie weitere interessierte Besucher die Gelegenheit zum Austausch und zur Information. Die Veranstaltung machte deutlich, wie bedeutend die Zusammenarbeit unterschiedlichster Beteiligter für eine starke und inklusive psychosoziale Versorgung in der Region ist.
Fotos: Janet Herzog (Beratungsstelle Lebenshelfer), Lynn Zickmantel-Schmidt (KISS Mittelsachsen)
